Ein Jahr auf der Insel

So, heute ist es tatsächlich soweit. Ich kann es selbst kaum fassen. Ein ganzes Jahr lebe ich nun im nordenglischen Yorkshire. Zeit mal ein wenig Revue passieren zu lassen: Am 23. November 2014 landete eine Fähre im Weiterlesen

Rote Bäckchen und elf knifflige Fragen-Berlin goes Liebster Award!!!

Anerkennung und Wertschätzung sind Dinge, die das Bloggerherz höher schlagen lassen und meines schlägt diese Woche richtig hoch. Denn mein kleiner Blog ist tatsächlich Weiterlesen

Abenteuer Linksverkehr – Fahrstunden im Land der Geisterfahrer

Das Auswandern in ein fremdes Land bedeutet zwangsläufig auch die eigenen Gewohnheiten neu zu überdenken, eingefahrene Verhaltensweisen, Bekanntes und Vertrautes aufzugeben. Wie schwer es ist, einmal Erlerntes und stets Angewandtes umzudenken oder loszulassen, erfahre ich Weiterlesen

Autsch!!! Oder von der Kunst einen englischen Zahnarzt zu finden

Manchmal fördert ein harmloser Blick in den Spiegel Dinge zutage, die man besser nicht zu sehen bekommen hätte. Seit ein paar Wochen
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Auch kostenlos hat seinen Preis – Das englische Gesundheitssystem

Heute Morgen, als ich gerade friedlich meinen Kaffee schlürfe, einen marmeladengefüllten Doughnut verspeise (der mir eher wie ein flachgedrückter Berliner aussieht, und daher zwischen mir und meinem Engländer mal eben einen kleinen Disput über die Beschaffenheit des Kringelgebäcks auslöste) und rein beruflich über ein paar Texten brüte, klingelt mein Handy. Weiterlesen

Bürokratie auf Englisch – Ein Morgen im Jobcenter Leeds

Nach mehr als drei Monaten Aufenthalt in England sollte ich mir überlegen, was ich mit meinem Freiberuflerdasein tue. Belasse ich meinen Hauptwohnsitz in Deutschland und zahle weiterhin fleißig meine Steuern und sonstigen Abgaben dort, oder wage ich den Schritt und begebe mich in die unbekannten Weiten des englischen Steuersystems? Weiterlesen

Rückkehr nach Berlin – Die allerletzten Formalien

Meine erste Reise zurück in die Heimat erfolgt aus ziemlich formalem Grund. Meine Berliner Wohnung, so gut wie leergeräumt, muss zurück in die Hände der Wohnungsbaugesellschaft. Die gefürchtete Endabnahme steht vor der Tür. Obwohl alles soweit mit dem Nachmieter verabredet, der glücklicherweise gegen Küchenmöbel und nigelnagelneuen Media-Markt-Kühlschrank auch die komplette Renovierung übernimmt, fühle ich eine leichte Unsicherheit. Weiterlesen

Der Tag der Abreise

Die Abreise oder wie mir das Nervenkostüm riss

Es ist soweit, die Wohnung ist bis auf einige wenige Überbleibsel komplett leergeräumt, Familie und Freunde verabschiedet und alles Organisatorische erledigt. Ich gebe zu, es war nicht leicht, die Tränchen zu verschmerzen, die da aus dem einen oder anderen Auge geflossen sind. Und trotzdem ist die Grundstimmung eher positiv. “Das machst du genau richtig”, hörte ich da, oder: “Finde es einfach raus. Was kann schon passieren?”
Und genau so ist es letztendlich auch. Was kann schon passieren. Ich bin mir so sicher, wie nie zuvor, dass alles gut und wundervoll werden wird. Weiterlesen

Ebay Kleinanzeigen oder wie werde ich meinen Kram los

Auf zu neuen Ufern

Nun ist es offiziell. Ich packe meine sieben Sachen und verlasse Deutschland. Im Grunde schwelte der Gedanke schon seit geraumer Zeit in mir, aber konkrete Pläne gab es nicht. Und auch jetzt habe ich nicht wirklich einen Plan, mache mir keine Strichlisten (und wenn, dann nur äußerst halbherzig), erstelle Inventarlisten oder studiere Auswandererbroschüren. Tatsächlich gibt es in Deutschland Beratungsstellen für Auswanderungsfreudige, an die man sich gegen einen Unkostenbeitrag wenden kann. Sie sind kirchlicher Natur und nennen sich zum Beispiel „Evangelische Auslandsberatung e.V.”  Weiterlesen

Wie bringt man eine Katze nach Großbritannien?

Wie bringt man eine Katze nach Großbritannien?

Das Auswandern innerhalb der EU scheint paradiesisch einfach zu sein. Keine Visapflicht, Meldefreiheit, keine Arbeitserlaubnis vonnöten. Also scheinbar keinerlei bürokratische Hürden. Für Menschen, sicher. Für Tiere, nun ja. So einfach, wie ich es mir am Anfang meiner Vorbereitungen vorstellte war das ganze Unterfangen leider nicht. Da meine deutsche Seele sich immer noch mal absichert, beließ ich es zum Glück nicht bei meiner ersten Idee, die zusammengefasst so aussah: Katzen transportsicher in handelsüblichen Boxen verstaut, Billigflugtickets geschnappt, rein in den Flieger und ab nach England.

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