Meine Pennine Way Packliste

So, der Countdown läuft unaufhörlich seinem Ende entgegen und es bleiben noch ganze zwölf Tage bis zu meinem Auszug in die englische Wildnis. Seit Wochen grüble ich, wie ich meinen Rucksack so leicht wie möglich packen kann, ohne auf zu viel zu verzichten, denn immerhin bin ich fast drei Wochen on tour und habe nicht vor, einen Bringservice zu beanspruchen. Es ist wirklich erstaunlich, dass man am Anfang noch so denkt: „Och ja, da pack ich mal eben was zusammen, was man so braucht. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon.“ Doch das ist echt nicht so leicht, wie ich schnell feststellen musste. Es ist unglaublich, wie viel Kram man letztlich braucht und vieles ist auch nur für den Fall der Fälle. Puh, ich hab mir echt die Füße wundgelaufen in sämtlichen Outdoorshops. Und hier kommt man so schnell in Shoppinglaune, weil es mittlerweile unglaublich viele Spielereien und nützliche kleine Gimmicks gibt, die das Wandern erleichtern sollen. Aber ich muss mich echt begrenzen und ausbremsen, mir immer wieder sagen: „Steffi, du willst diesen Weg meistern und nicht von deinem Rucksack beherrscht werden.“ Heute bin ich an dem Punkt, wo ich denke, dass ich euch mal meine Packliste vorstellen kann. Und hier könnt ihr einen Blick drauf werfen:

Meine Packliste

Auf den ersten Blick eine ziemlich lange Liste? Finde ich auch. Doch seltsamerweise passt alles in den Sack:

Mein mobiles Schneckenhaus. Gar nicht so schwer, wie ich dachte.

Mein mobiles Schneckenhaus. Gar nicht so schwer, wie ich dachte.

Und jetzt seid ihr dran ;). Ich freue mich sehr auf eure Kommentare, Hinweise, Tipps, was vielleicht doch hierbleiben kann, was vielleicht sogar noch fehlt oder eine kleine Prise: „Das wird schon!“ Alles hilft an dieser Stelle, denn ich bin waaaaaahnsinnig aufgeregt, bin ultranervös und träume jede Nacht von dieser nahenden Unternehmung. Nur noch zwölf Tage, halleluja…

6 Gedanken zu “Meine Pennine Way Packliste

  1. Pack auf jeden Fall auch ein paar Müllsäcke ein – die dünnen, kleineren, so 25l Säcke. Einmal für schmutzige und/oder nasse Klamotten, außerdem war ich schon mal sehr froh darüber, als wir an einer total verschlammten Wegstrecke durch knöchelhohen Schlamm, garniert mit Kuhfladen, durch mussten.

    Wir haben einfach die Mülltüten über unsere Wanderstiefel gezogen, Gummibänder – sind auch immer nützlich! – drüber und schon konnten wir durch den Dreck marschieren. Die Mülltüten haben wir später einfach umgedreht (schmutzige Seite nach innen) und bei Gelegenheit entsorgt. Ich war froh, dass ich weder Schuhe noch einen wasserfesten Überzug reinigen musste!!!

    Ist auch ganz nützlich, wenn man sich irgendwo hinsetzen will, wo es nass ist.

    Und was ich auch gut finde – ich packe inzwischen fast alles immer in kleine und größere Netztaschen/-beutel – gibt es z.B. bei IKEA. Dann hat man nicht so ein Durcheinander im Gepäck und findet alles schneller. Auch unser Elektronik-Krempel landet inzwischen immer in kleinen Beuteln …

    Ach ja – ne Pinzette wäre vielleicht nicht schlecht – falls du mal nen Splitter oder Dorn in den Finger kriegst 😉

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    • Vielen lieben Dank für die tollen Hinweise!!! Ich habe gleich mal meine Packliste um deine wertvollen Tipps bereichert :). Ja, das mit den Mülltüten ist eine super praktische Sache und so einfach. Feuchtigkeit ist, glaube ich, das größte Übel auf der Strecke. Gerade ist mir auch mein Trinksystem im Rucksack ausgelaufen. Hab es nicht richtig zugeschraubt :(. Gut, dass ich das vorher nochmal probiert habe. Auch der Trinksack kommt nochmal extra in eine Plastiktüte. Also lieben Dank nochmal!!!

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  2. Hallo ihr zwei,
    ja genau, ist alles wie gewünscht gelaufen, nur ein paar kleine Druckstellen vom Rucksack, aber das kann ich noch austarieren. Ich geh am 27. August los. Also nur noch zehn Tage!

    Liebe Grüße!!!!

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      • Also der Hut ist eher ein Statement ;). Wenn ich sonst schon wie ein Waldschrat aussehen werde, dann wenigstens fesch. Ich glaube der Wind auf den Hügeln ist hart und ich dachte, ich bind mir das vor die Schnute, damit ich wenigstens etwas atmen kann. Aber klar, ich muss mich echt reduzieren. Dankeschön Schwesterherz!!!

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